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Foto: Christopher Jobb - Radsportfotos

02.07.2017 | Düsseldorf

Packendes Finale in Lüttich – Kittel sprintet zum zehnten Toursieg

 

Der deutsche Topsprinter Marcel Kittel setzte sich nach einem Sprintkrimi im Massensprint durch und verwies den französischen Meister Arnaud Démare und seinen Landsmann André Greipel auf die Plätze.

Der Thüringer setzte auf seiner guten Performance beim gestrigen Auftaktzeitfahren noch eine Schippe drauf und krönte das deutsche Radsportspektakel der letzten Tage. Durch seinen Etappenerfolg holte sich Kittel zugleich auch das Grüne Trikot des punktbesten Fahrers und rutschte dank der Zeitbonifikation von zehn Sekunden auf Rang drei der Gesamtwertung.

Bei den ersten 144 Kilometern von Düsseldorf bis zur belgischen Grenze bei Aachen standen mehr als eine Million Fans an der Strecke und sorgten für eine grandiose Partystimmung trotz der regnerischen Witterungsbedingungen.

 

Quartett dominiert Rennverlauf

Nach dem scharfen Start am Mittag in Düsseldorf setzte sich nach wenigen Kilometern ein Fahrerquartett mit Taylor Phinney, Yoann Offredo, Thomas Boudat und Laurent Pichon vom Hauptfeld ab.

Das Peloton kontrollierte den zwischenzeitlichen Vorsprung von rund dreieinhalb Minuten gut und hielte das Tempo hoch. Nach einem Zwischensprint am zweiten Berg mussten sich Boudat und Pichon aus der Fluchtgruppe verabschieden.

Trotz einer kämpferischen Leistung des verbliebenden Duos sollte es für die Ausreißer nicht reichen: Die Spitzenreiter wurden einen knappen Kilometer vor dem packenden Finale vom heranbrausenden Feld geschluckt und es begann quasi ein neues Rennen.

Marcel Kittel kam „wie aus dem Nichts“, überholte Rad für Rad und überquerte schließlich aus erster nach einer Glanzleistung die Ziellinie in Lüttich. Der Thüringer, der nach dem Sieg von seinen Emotionen überwältigt war, stellte seine aktuelle Topform unter Beweis.

 

Massensturz mit Mitfavoriten

Rund 30 Kilometer vor der Zielankunft in Lüttich kamen rund zwei Dutzend Fahrer auf regennasser Straße zu Fall, darunter auch der Titelverteidiger Chris Froome und Romain Bardet.

Auch die beiden Katjuscha-Alpecin- Profis Tony Martin und der angeschlagene Rick Zabel waren im Massensturz verwickelt. Der Tour- Debütant Zabel, der gestern in einer Linkskurve auf regennasser Fahrbahn stürzte, zog sich dabei einen doppelten Bänderriss in der Schulter zu. An einen Ausstieg aus der Tour denkt der 23- Jährige noch lange nicht: "Es heißt für mich durchkämpfen. Meine Tour der Leiden beginnt eben jetzt früher", sagte Zabel zu Sportschau.de.

 

Morgen: Erste „Mini- Bergankunft“ in Frankreich

Die morgige dritte Etappe, die mit zahlreichen Anstiegen gespickt ist, verspricht Spannung pur: Nach dem Startschuss im belgischen Verviers und einen kurzen Abstecher nach Luxemburg, erreicht die „Große Schleife“ Frankreich. Dort erwartet das Fahrerfeld gleich die erste Bergankunft in Longwy.

Nach dem Ausfall von Alejandro Valverde, der sich beim gestrigen Auftakt nach einen Sturz die Kniescheibe brach, zählen zu den Sieganwärtern die beiden Belgier Phillippe Gilbert und Greg Van Avermaet.

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